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Milchsäurebakterien + Vitamin D
Vitamin D ist ein fettlösliches Vitamin mit einer Sonderstellung: Der Körper kann es in der Haut mithilfe von Sonnenlicht selbst bilden. Über die Nahrung wird nur ein kleinerer Teil aufgenommen, etwa aus fettem Fisch, Eiern und angereicherten Lebensmitteln.
Wegen der Rolle des Sonnenlichts ist die Versorgung in unseren Breiten vor allem in den dunklen Monaten ein Thema. Vitamin D ist unter anderem für Knochen, Muskeln und das Immunsystem von Bedeutung. Die wichtigsten Formen sind Vitamin D3 (Cholecalciferol) und Vitamin D2 (Ergocalciferol).
Steckbrief
Für Vitamin D sind in der EU mehrere gesundheitsbezogene Angaben zugelassen. Vitamin D trägt unter anderem bei:
Der bekannteste Bezug ist der zu den Knochen, da Vitamin D die Aufnahme von Calcium unterstützt. In sonnenarmen Monaten kann die körpereigene Bildung deutlich zurückgehen. Ob eine Ergänzung im Einzelfall sinnvoll ist, lässt sich am zuverlässigsten über eine ärztliche Bestimmung des Vitamin-D-Status im Blut beurteilen.
Vitamin D wird meist als D3 in Form von Tropfen, Kapseln oder Tabletten angeboten, teils in Kombination mit Vitamin K2. Da Vitamin D fettlöslich ist, wird es günstig zu einer fetthaltigen Mahlzeit eingenommen. Dosierungen werden in Mikrogramm (µg) oder internationalen Einheiten (I.E.) angegeben, wobei 1 µg 40 I.E. entspricht.
Weil Vitamin D im Körper gespeichert wird und fettlöslich ist, sollte eine höher dosierte Ergänzung nicht ungezielt und dauerhaft ohne Kenntnis des Vitamin-D-Status erfolgen. Für eine bedarfsgerechte Anwendung ist die ärztliche Bestimmung des Blutwerts die sinnvollste Grundlage. Halten Sie sich an die Verzehrempfehlung des jeweiligen Produkts.
In bedarfsgerechten Mengen gilt Vitamin D als gut verträglich. Anders als bei wasserlöslichen Vitaminen kann Vitamin D jedoch im Körper gespeichert werden. Eine dauerhaft sehr hohe, unkontrollierte Zufuhr kann daher zu einer Überversorgung führen, die unter anderem den Calciumhaushalt betrifft und unerwünschte Folgen haben kann.
Aus diesem Grund sollten höher dosierte Präparate nicht ohne Kenntnis des Vitamin-D-Status und möglichst mit ärztlicher Begleitung eingenommen werden. Bei bestimmten Erkrankungen, etwa bei einem gestörten Calciumstoffwechsel oder Nierenerkrankungen, sowie bei Einnahme bestimmter Medikamente ist eine ärztliche Rücksprache erforderlich.

Milchsäurebakterien + Vitamin D
Der Körper bildet Vitamin D mithilfe von Sonnenlicht in der Haut. In den sonnenarmen Monaten kann diese Bildung deutlich zurückgehen, weshalb die Versorgung dann stärker in den Blick rückt.
Ob eine Ergänzung sinnvoll ist und in welcher Höhe, lässt sich am zuverlässigsten über eine ärztliche Bestimmung des Vitamin-D-Status im Blut beurteilen. Da Vitamin D gespeichert wird, ist eine ungezielte hohe Dauerzufuhr nicht ratsam.
Beides sind Maßeinheiten für die Vitamin-D-Menge. 1 Mikrogramm (µg) entspricht 40 internationalen Einheiten (I.E.). Produkte geben die Menge in einer dieser Einheiten an.

Fachliche Prüfung
Prof. Dr. med. Dr. phil. Martin Hörning
Arzt, Professor i.R. und Mitbegründer von sanitas
Seit 40 Jahren beschäftigt er sich intensiv mit den Themen Prävention, Gesundheitsförderung, Achtsamkeit, Longevity und Naturheilverfahren. In Herstelle führt er eine kleine Privatpraxis.