
CHOLESTO-AKTIV PRO
Rot fermentierter Reis + Artischocke + Knoblauch
Rot fermentierter Reis, auch als roter Reis oder unter dem Namen Hong Qu bekannt, entsteht, wenn Reis mit dem Schimmelpilz Monascus purpureus fermentiert wird. Dabei erhält er seine charakteristische rote Farbe. In der ostasiatischen Küche wird er seit Langem als Farb-, Würz- und Lebensmittel verwendet.
Für Nahrungsergänzungsmittel ist rot fermentierter Reis vor allem wegen eines natürlich entstehenden Inhaltsstoffs von Interesse: Monacolin K. Wegen dieses Stoffs unterliegt roter Reis in der EU besonderen rechtlichen Regelungen, die weiter unten erläutert werden.
Steckbrief
Rot fermentierter Reis wird traditionell mit dem Cholesterinstoffwechsel in Verbindung gebracht. Grund ist der Inhaltsstoff Monacolin K, der chemisch einem bestimmten cholesterinsenkenden Arzneistoff entspricht. Damit ist roter Reis ein Sonderfall unter den Nahrungsergänzungsmitteln, denn sein charakteristischer Stoff wirkt pharmakologisch wie ein Medikament.
Genau aus diesem Grund hat die europäische Lebensmittelbehörde EFSA Sicherheitsbedenken formuliert, und eine zuvor bestehende gesundheitsbezogene Angabe wurde zurückgezogen. In der EU sind für Monacolin K aus rot fermentiertem Reis nur noch sehr niedrige Mengen pro Tagesportion zulässig. Dieses Profil dient daher ausdrücklich der sachlichen Information und nicht der Empfehlung einer eigenständigen Anwendung.
Angesichts der rechtlichen Lage und der Sicherheitsbewertung ist rot fermentierter Reis kein Nahrungsergänzungsmittel für die unbedachte Selbstanwendung. Wenn überhaupt, sollte eine Anwendung im Zusammenhang mit erhöhten Cholesterinwerten ärztlich begleitet werden, insbesondere weil Cholesterinwerte grundsätzlich in ärztliche Hände gehören.
Falls Sie ein entsprechendes Produkt in Betracht ziehen, ist die ärztliche Rücksprache der sinnvolle erste Schritt, nicht die Verzehrempfehlung der Packung. Die Kontrolle der Blutfettwerte erfolgt über ärztliche Untersuchungen.
Weil Monacolin K wie ein cholesterinsenkender Arzneistoff wirkt, sind auch ähnliche unerwünschte Wirkungen möglich, unter anderem Muskelbeschwerden und Einflüsse auf die Leber. Diese Sicherheitsaspekte waren der Grund für die strengeren EU-Regelungen.
Besondere Vorsicht gilt bei gleichzeitiger Einnahme cholesterinsenkender Medikamente vom Statin-Typ, da sich die Effekte addieren können. Auch in Kombination mit bestimmten anderen Medikamenten sowie in Schwangerschaft und Stillzeit ist rot fermentierter Reis nicht geeignet. Grundsätzlich gilt: Erhöhte Cholesterinwerte gehören ärztlich abgeklärt und begleitet, nicht in Eigenregie behandelt.

Rot fermentierter Reis + Artischocke + Knoblauch
Monacolin K ist ein natürlich im rot fermentierten Reis entstehender Stoff, der chemisch einem cholesterinsenkenden Arzneistoff entspricht. Wegen dieser arzneilichen Eigenschaft unterliegt roter Reis in der EU besonderen Regelungen.
Die europäische Lebensmittelbehörde EFSA hat Sicherheitsbedenken formuliert und eine frühere gesundheitsbezogene Angabe wurde zurückgezogen. Zulässig sind heute nur noch sehr niedrige Mengen an Monacolin K pro Tagesportion.
Nein. Erhöhte Cholesterinwerte gehören ärztlich abgeklärt und begleitet. Rot fermentierter Reis ist kein Ersatz für eine ärztliche Behandlung, und eine Anwendung sollte nur mit ärztlicher Begleitung erfolgen.

Fachliche Prüfung
Prof. Dr. med. Dr. phil. Martin Hörning
Arzt, Professor i.R. und Mitbegründer von sanitas
Seit 40 Jahren beschäftigt er sich intensiv mit den Themen Prävention, Gesundheitsförderung, Achtsamkeit, Longevity und Naturheilverfahren. In Herstelle führt er eine kleine Privatpraxis.