
Quinton Isotonic Meeresplasma
71 % Quellwasser + 29 % kalt-mikrofiltriertem (0,22 µ) Meerwasser nach René Quinton
Magnesium ist ein essenzieller Mineralstoff, der an einer Vielzahl von Prozessen im Körper beteiligt ist. Als Cofaktor zahlreicher Enzyme spielt es unter anderem eine Rolle für Muskeln, Nerven und den Energiestoffwechsel.
Da der Körper Magnesium nicht selbst herstellen kann, muss es regelmäßig über die Nahrung aufgenommen werden. Gute Quellen sind unter anderem Nüsse, Samen, Vollkornprodukte und grünes Blattgemüse. In bestimmten Situationen kann der Bedarf erhöht sein.
Steckbrief
Magnesium gehört zu den Mineralstoffen mit besonders vielen zugelassenen gesundheitsbezogenen Angaben in der EU. Magnesium trägt unter anderem bei:
Wegen des Bezugs zu Nerven, Muskeln und der Verringerung von Müdigkeit wird Magnesium häufig im Zusammenhang mit Belastungs- und Erschöpfungsphasen betrachtet. Ein tatsächlicher Mangel entsteht am ehesten bei einseitiger Ernährung, erhöhten Verlusten oder gesteigertem Bedarf.
Magnesium ist in verschiedenen Verbindungen erhältlich, etwa als Citrat, Oxid, Glycinat oder Carbonat, die sich in ihrer Löslichkeit und Aufnahme unterscheiden können. Angeboten wird es als Kapsel, Tablette, Brausetablette oder Pulver. Die EU-Referenzmenge für die tägliche Zufuhr liegt bei 375 mg.
Manche Menschen nehmen Magnesium bevorzugt am Abend ein. Wird die Menge über den Tag verteilt, kann das die Verträglichkeit verbessern. Halten Sie sich an die Verzehrempfehlung des jeweiligen Produkts.
Magnesium aus der Nahrung ist unbedenklich, da überschüssiges Magnesium bei gesunder Nierenfunktion ausgeschieden wird. Höhere Mengen aus Nahrungsergänzungsmitteln können jedoch abführend wirken und zu weichem Stuhl oder Durchfall führen. In diesem Fall hilft es, die Menge zu reduzieren oder über den Tag zu verteilen.
Bei eingeschränkter Nierenfunktion sollte Magnesium nur nach ärztlicher Rücksprache ergänzt werden, da die Ausscheidung dann beeinträchtigt sein kann. Magnesium kann außerdem die Aufnahme bestimmter Medikamente (etwa einiger Antibiotika) beeinflussen, weshalb ein zeitlicher Abstand bei der Einnahme sinnvoll sein kann.

71 % Quellwasser + 29 % kalt-mikrofiltriertem (0,22 µ) Meerwasser nach René Quinton
Ein Mangel kann sich unter anderem durch Muskelverspannungen, Wadenkrämpfe oder Müdigkeit äußern. Diese Anzeichen sind allerdings unspezifisch. Ein tatsächlicher Mangel sollte ärztlich abgeklärt werden.
Die Verbindungen unterscheiden sich in Löslichkeit und Aufnahme. Gut lösliche Formen wie Citrat gelten als gut verfügbar. Welche Form geeignet ist, hängt auch von der individuellen Verträglichkeit ab, eine pauschal beste Verbindung gibt es nicht.
Ein fester Zeitpunkt ist nicht vorgeschrieben. Viele Menschen nehmen Magnesium am Abend. Wird die Menge über den Tag verteilt, verbessert das häufig die Verträglichkeit.
Bei gesunder Nierenfunktion wird Überschuss ausgeschieden. Höhere Mengen aus Präparaten können jedoch abführend wirken. Bei eingeschränkter Nierenfunktion ist eine ärztliche Rücksprache nötig.

Fachliche Prüfung
Prof. Dr. med. Dr. phil. Martin Hörning
Arzt, Professor i.R. und Mitbegründer von sanitas
Seit 40 Jahren beschäftigt er sich intensiv mit den Themen Prävention, Gesundheitsförderung, Achtsamkeit, Longevity und Naturheilverfahren. In Herstelle führt er eine kleine Privatpraxis.