
CHOLESTO-AKTIV PRO
Rot fermentierter Reis + Artischocke + Knoblauch
Artischockenextrakt wird aus den Blättern der Artischocke (Cynara scolymus) gewonnen, einer im Mittelmeerraum verbreiteten Distelpflanze. Charakteristisch sind ihre Bitterstoffe, allen voran das Cynarin, sowie weitere Verbindungen wie Cynarosid und Flavonoide.
Traditionell wird Artischocke mit der Verdauung und der Leber in Verbindung gebracht. In der Naturheilkunde gehören Bitterstoffe seit Langem zu den Klassikern rund um das Thema Verdauung.
Steckbrief
Artischockenblätter werden traditionell im Zusammenhang mit Verdauungsbeschwerden und der Leberfunktion verwendet. Zugeschrieben wird ihnen vor allem eine anregende Wirkung auf die Bildung von Gallenflüssigkeit, die bei der Fettverdauung eine Rolle spielt. Diese traditionelle Verwendung ist die Grundlage vieler Präparate.
Diskutiert wird außerdem ein möglicher Einfluss des Inhaltsstoffs Cynarin auf den Fettstoffwechsel. Die wissenschaftliche Evidenz hierzu ist begrenzt und uneinheitlich, sodass sich daraus keine gesicherten gesundheitsbezogenen Aussagen ableiten lassen. Artischockenextrakt ist im Sinne der europäischen Health-Claims-Regeln nicht mit zugelassenen Wirkaussagen versehen.
Artischockenextrakt ist als Kapsel, Tablette oder Flüssigextrakt erhältlich, oft standardisiert auf den Gehalt an Cynarin oder Gesamt-Bitterstoffen. Als Bitterstoffpräparat wird es traditionell im Zusammenhang mit den Mahlzeiten verwendet.
Die geeignete Menge richtet sich nach dem jeweiligen Präparat. Halten Sie sich an die Verzehrempfehlung des Herstellers.
Artischockenextrakt gilt in üblichen Mengen als gut verträglich. Gelegentlich werden leichte Magen-Darm-Beschwerden beschrieben.
Bei Verschluss der Gallenwege oder Gallensteinen sollte Artischocke nicht ohne ärztliche Rücksprache verwendet werden, da eine Anregung des Gallenflusses in diesen Fällen ungünstig sein kann. Artischocke gehört zu den Korbblütlern. Personen mit bekannter Allergie gegen Korbblütler (etwa Beifuß oder Kamille) sollten dies berücksichtigen.

Rot fermentierter Reis + Artischocke + Knoblauch
Traditionell wird Artischocke im Zusammenhang mit der Verdauung und der Leber- und Gallenfunktion eingesetzt. Diese Verwendung beruht auf langer Erfahrung; gesicherte, gesundheitsbezogene Wirkaussagen im Sinne der EU-Vorgaben liegen nicht vor.
Verantwortlich sind die enthaltenen Bitterstoffe, insbesondere Cynarin. Bitterstoffe gehören traditionell zu den pflanzlichen Begleitern rund um das Thema Verdauung.
Bei Gallensteinen oder einem Verschluss der Gallenwege sowie bei Allergie gegen Korbblütler ist von einer Einnahme ohne ärztliche Rücksprache abzuraten.

Fachliche Prüfung
Prof. Dr. med. Dr. phil. Martin Hörning
Arzt, Professor i.R. und Mitbegründer von sanitas
Seit 40 Jahren beschäftigt er sich intensiv mit den Themen Prävention, Gesundheitsförderung, Achtsamkeit, Longevity und Naturheilverfahren. In Herstelle führt er eine kleine Privatpraxis.